Zur Philosophie des Fremden nach Bernhard Waldenfels.pdf

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Christoph Müller

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts / Gegenwart, Note: 1,1, Universität Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie dem Titel bereits zu entnehmen, handelt es sich bei der folgenden Arbeit um eine kritische Auseinandersetzung mit der Philosophie Bernhard Waldenfels. Insbesondere mit seiner, von ihm in vielerlei Hinsicht bedachter, Philosophie des Fremden. In dieser entwickelt er einen phänomenologischen Begriff des Selbst, das sich in einem Zusammenspiel mit Fremdem als dem außerhalb des Selbst stehenden bildet. Hierbei bedarf das Selbst der Möglichkeit für Fremdes empfänglich zu sein, wodurch eine Beziehung zwischen Selbst und Fremdem entsteht, durch die das Fremde immer schon im Selbst vorzufinden ist. Dieser Begriff des Selbst wird im folgenden herausgearbeiten, um ihn bezüglich seiner zeitlichen Momente zu betrachten. Es wird hierbei nicht um einen objektivierten Begriff der Zeit gehen, den wir in der Lage sind, von außen zu betrachten. Vielmehr bedingt eine phänomenologische Analyse des Selbst bereits eine Zeitlichkeit, deren Charakteristika sich in unserer Wahrnehmung und deren Reflexion auftun. Demnach handelt es sich um den Versuch, das Selbst in seiner, uns durch Wahrnehmung und Empfindung gegebenen, Eigenart zu begreifen. Dieses Selbst, das sich als ein immer schon Veränderndes zeigt, soll daraufhin in Bezug auf seine eigene Zeitlichkeit untersucht werden. Zudem wird im letzten Teil dieser Arbeit der Bezug des Selbst zu seinem Leib ausführlicher betrachtet und somit der Leib in seiner Rolle als Vermittler zwischen dem wahrnehmenden Selbst und dem wahrgenommenen Fremden analysiert. Auch die Betrachtung des Leibes soll unter dem Aspekt der Zeitlichkeit stattfinden, da dieser letztendlich die direkte Schnittstelle zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenem verkörpert.
Da wir es bei Waldenfels mit einem Selbst zu tun haben, welches sich im Zusammentreffen mit dem Fremden und dem Anderen bildet und zugleich als Wahrnehmendes selbst Ausgangspunkt seiner eigenen Zeitlichkeit ist, scheint es sich von vornherein um ein zeitliches Selbst zu handeln. Diese Art der Zeitlichkeit, die bereits in unserem Sein zur Welt und in unserem selbst zu sein scheint, soll herausgearbeitet und in ihrem Bezug auf das Selbst und den Anderen analysiert werden. Jedoch soll es nicht dabei bleiben, sich auf einem Selbst ausruhen, welches in seiner phänomenologischen Betrachtungsweise notwendigerweise zeitlich ist. Vielmehr sollte es Versuch sein, die Zeitlichkeit im Kontext der Entstehung des Selbst zu begreifen, um zu sehen, inwiefern unser Dasein selbst einem Verhältnis zu Zeit bedarf.

Zur Philosophie des Fremden nach Bernhard Waldenfels ...

1.63 MB DATEIGRÖSSE
9783656503026 ISBN
SPRACHE
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Sofia Voigt

Der Stachel des Fremden von Bernhard Waldenfels als ... Die in diesem Band enthaltenen Beiträge gehören in den Umkreis von Waldenfels 1987 erschienenem Buch Ordnung im Zwielicht. Der dort vorgelegte Grundriß wird hier auf mannigfache Weise ausgeführt und fortgeführt - ein Materialienband also zu Ordnung im Zwielicht, doch gleichzeitig ein Vorbereitungsband zur Behandlung dessen, was Waldenfels dort responsive Rationalität genannt hat.

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Matteo Müller

... berührt sich Bernhard Waldenfels' Mauss-Lektüre in mancher Hinsicht mit der von ... Das Schlüsselwort der Philosophie von B. Waldenfels lautet "Responsivität " bzw. ... der responsiven Rationalität wird zu einer Phänomenologie des Fremden. ... von Geben und Nehmen sowie die Frage nach Austausch und Überschuß.

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Noel Schulze

Zur Philosophie des Fremden nach Bernhard Waldenfels - Das zeitliche Selbst in seiner Fremdheit - Christoph Müller - Bachelorarbeit - Philosophie ... Bernhard Waldenfels - Waldenfels: Fremdheit, Gastfreundschaft und Feindschaft. ... Der Blick auf den oder das Fremde ist von alters her und bis heute verstellt. ... je nach praktischen Interessen, historischen Traditionen und geographischen ...

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Jason Lehmann

Bernhard Waldenfels: Der Stachel des Fremden (Taschenbuch ... Die in diesem Band enthaltenen Beiträge gehören in den Umkreis von Waldenfels' 1987 erschienenem Buch Ordnung im Zwielicht. Der dort vorgelegte Grundriß wird hier auf mannigfache Weise ausgeführt und fortgeführt - ein Materialienband also zu Ordnung im Zwielicht, doch gleichzeitig ein Vorbereitungsband zur Behandlung dessen, was Waldenfels dort "responsive Rationalität" genannt hat.

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Jessica Kohmann

Zur Philosophie des Fremden nach Bernhard Waldenfels - Das zeitliche Selbst in seiner Fremdheit - Christoph Müller - Bachelorarbeit - Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts - Publizieren Sie Ihre Hausarbeiten, Referate, Essays, Bachelorarbeit oder Masterarbeit